[Rezension] Harry Potter Kochbuch

Sonntag, 4. Juni 2017


Accio Butterbier!




Hört man Kürbissaft und Kesselkuchen, fühlt man sich sogleich in die Große Halle der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei versetzt. Dabei hat die kulinarische Welt der Zauberer und Hexen noch viel mehr zu bieten: Von Felsenkeksen über Butterbier bis hin zu Siruptorte und deftigem Braten enthält jeder der 7 Bände eine Vielzahl an Rezepten für jede Tageszeit und jede Lebenslage. Das inoffizielle Harry-Potter-Kochbuch versammelt über 150 magische Rezepte, leicht umsetzbar und Schritt für Schritt erklärt.


Als große Harry Potter Fanin, war ich sehr neugierig auf ein magisches Kochbuch. Besonders das Butterbier hat es mir angetan. Bis dahin habe ich leider noch nie eines kosten können und ich war überrascht, wie viele Rezepte es alleine für Butterbier in diesem Buch gibt. 

Darüber hinaus finden sich über 150 typisch englische Gerichte darin, die immer verbunden mit Infos zu den Büchern und Filmen gestaltet sind. Überwiegend sind die Zutaten leicht zu besorgen, bzw hat man einiges davon meist auf Vorrat. Die Grundzutaten jedenfalls. 

Übrigens - das meiste davon lässt sich ohne Probleme veganisieren. Ich hab es ausprobiert und das Ergebnis schmeckte überzeugend. Allerdings, wie es bei englischen Gerichten nun mal so ist, wird auch mit Innereien, Stichwort Haggis, gekocht. Bei über 150 Rezepten ist die Auswahl aber so breit, dass man getrost die wenigen Ausnahmen überlesen kann.

Die Autorin hat immer wieder Anekdoten aus der Welt rund um Harry Potter gefunden und verbindet diese mit jedem einzelnen Gericht. Dazu ist die Aufmachung gelungen, es wirkt innen wie ein altertümliches Zauber(koch)buch. Mit diesem Kochbuch hat wohl jeder Fan seine wahre Freude - dazu muss man nicht mal gerne kochen, irgendwann kommt die Lust Rezepte auszuprobieren von alleine. Eine Schritt für Schritt Anleitung erleichtert das ganze natürlich ungemein.

Die Kapitel sind unterteilt in der Form, wie Harry aufwächst, nach Hogwarts kommt und dort seine Freunde kennenlernt. Angefangen von "Gutes Essen mit bösen Verwandten" (Petunias Strawberry Trifle) über Zwischenmahlzeit im Zug (Kürbissaft) bis Mittag- und Abendessen in der Großen Halle (Cornish Pasties) und etliche mehr.

Leider gibt es aber auch einen Kritikpunkt. Mir fehlten Fotos! Ich schaue mir gerne an, wie das Essen aussehen sollte, und wie es dann im Endeffekt bei mir zuhause auf den Tisch kommt. Als Motivation und Anregung. Wirklich sehr schade, dass hier keine zu finden waren. Gut, bei 150 Rezepten hätte man sowieso nicht alle fotografieren können, aber zumindest die Highlights davon.

"Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch" überzeugt mit seinen Erzählungen und Anekdoten aus der Welt von J.K Rowling. Da die meisten HP Fans eine Neigung zur Anglophilie haben, sind die englischen oldschool Rezepte passend und unterstreichen nochmals das HP Feeling. Das Butterbier schmeckte übrigens sehr lecker. ;)




INFO: Hier könnt ihr "Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch" bestellen.
Auch als eBook erhältlich. 
(Ich empfehle aber das Printexemplar zu kaufen, alleine schon aufgrund der Aufmachung.)





Kommentare:

  1. Hallo Sarah,
    wow - ein Harry Potter Kochbuch, was es nicht alles gibt, danke für die Vorstellung.
    Ich hab ja ein bisschen Vorbehalte gegen die englische Küche *hüstel*, aber wenn du sagst, es war lecker, dann nehm ich das mal als gegeben hin.
    Wie man Butterbier zubereitet, wüsste ich wirklich gern, denn die Kombination aus Butter + Bier hört sich jetzt nicht sonderlich lecker an, das muss doch etwas anderes sein.
    Und, du hast recht, Fotos der Gerichte gehören eigentlich dazu, für die Leute, wie ich, die mit wenig Vorstellungskraft für Gerichte aufgrund mangelnder hausfraulicher Neigung gesegnet sind.
    Ich folge dir sehr gern als neue Leserin.
    Ich habe deinen Beitrag auf meiner Wanderung durch die Welt der Bücherblogs verlinkt.
    Grüße
    Daniela

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    1. Hallo Daniela,

      man denkt wirklich als erstes an Butter und Bier gemixt, ist es aber natürlich nicht. Im Buch gibt es mehrere Varianten, zb mit Vanille Eis und Limo. Die habe ich u.a getestet und fand es, erstaunlicherweise, lecker! :)

      Danke fürs verlinken und natürlich auch fürs verfolgen. Ich schau gleich mal bei dir vorbei. :)

      LG Sarah

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