[Rezension] Dark Matter

Freitag, 16. Juni 2017



Was wäre, wenn ...




„Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird …



Der Physik Professor Jason Dessen ist eigentlich mit seinem Leben zufrieden. Auch wenn er aus privaten Gründen seine Karriere auf Eis gelegt hat. In seinem Bereich hätte er als aufstrebendes Genie gelten können, aber er hat sich für seine schwangere Frau entschieden und den Weg als Lehrer eingeschlagen. Doch als ihn die Vergangenheit, in Form einer Einladung eines alten Kollegen, einholt, hat er erstmal einige Flashbacks zu verdauen. Die große Frage nach dem was wäre gewesen, stellt sich unweigerlich ein. Nach dem Treffen in einem Pub, wird Jason betäubt und entführt. Er wacht nach einem merkwürdigen Gespräch, in einem Forschungslabor auf, in dem er von den hiesigen Mitarbeitern überschwänglich beglückwünscht wird. Jason muss die Wahrheit herausfinden - auch wenn das bedeutet, dass eines seiner Leben vielleicht nicht real sein könnte. 

Was wäre wenn - eine Frage, die sich sicherlich schon jeder irgendwann einmal gestellt hat. Besonders dann, wenn man mal eine Entscheidung hinterfragt und manche Situation gerne zerdenkt.

Ganz schnell wird einem als Leser klar, dass es sich hier um Parallelwelten handelt. Der Wissenschaftler Jason arbeitet an einer Möglichkeit Multiversen zu bereisen, während der Professor Jason seine Familie an oberste Stelle stellt. Was davon jedoch wahr ist, erfährt man gemeinsam mit Jason stückchenweise. 

Die Idee sich mit alternativen Welten zu beschäftigen ist für einen Science Fiction Roman sicherlich nicht neu. Die Umsetzung des Autors kann sich aber sehen lassen. Der Autor schreibt spannend und schlüssig, er überzeugt mit einer neuen Sicht auf das altbekannte Thema und baut mitunter einige überraschende Wendungen ein. Absolute Leseempfehlung, nicht nur für SciFi Fans.


INFO: Hier könnt ihr Dark Matter bestellen.
Auch als eBook erhältlich.






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