[Rezension] Das Haus in der Nebelgasse

Dienstag, 4. April 2017




London, Geheimnisse, unkonventionelle Ermittlungsmethoden und eine sympathisch mutige junge Frau..




London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Ich lese ab und zu gerne historische Romane und der Klappentext von "Das Haus in der Nebelgasse" hat mir spontan zugesagt. Die Geschichte versprach eine spannende Handlung, angespornt von einer Frau, die dem damaligen Lebenswandel ihre ganz eigene Interpretation verlieh. Gut, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Matilda arbeitet als Lehrerin an einer Mädchenschule und verbindet ihre Aufgabe gleich als Sprachrohr für angehende selbstständige Frauen. Sie vermittelt ihren Schülerinnen Hoffnung auf ein freies Leben, etwas, dass für das 19. Jahrhundert undenkbar gewesen ist. Emanzipation wird hier mit kleinen Schritten gelernt. Als Matildas Lieblingsschülerin plötzlich dem Unterricht fernbleibt und auf Nachfragen sich ein komisches Gefühl aufdrängt, ist der Gerechtigkeitssinn von Matilda gefordert. Als dann auch noch ein Hilferuf via Postkarte kommt, macht sich Matilda auf um Laura zu suchen. 

Hilfe bekommt sie außerdem noch von Stephen Fleming und zusammen geben sie ein entschlossenes Detektiv Paar ab. Nicht nur die außergewöhnlichen Ermittlungsmethoden machten Spaß, auch die damit verbundene Reise Londons fand ich absolut interessant. Die Autorin hat hier geschickt historische Elemente mit einer spannenden Handlung verwoben, so konnte man also nebenbei noch einiges lehrreiches erfahren. Klare Empfehlung!




INFO: Hier könnt ihr Das Haus in der Nebelgasse bestellen.
Auch als eBook erhältlich. 



Kommentare:

  1. Ich schleiche schon eine ganze Weile um dieses Buch rum, denn England im 19. Jahrhundert finde ich sehr interessant und ich lese gerne spannende historische Romane. Ich finde nur das Cover so abschreckend, denn irgendwie hat es so einen romantischen Touch und auf Romantik oder Liebesgedöns habe ich überhaupt keine Lust, weshalb ich immer weniger historische Romane lese. Offenbar geht es hier aber nicht um eine Liebesgeschichte, oder täusche ich mich da? Deine Rezension macht mich neugierig und klingt so, als sei es ein spannender Roman nach meinem Geschmack.
    Liebe Grüße
    Claudia

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  2. Hi du :)

    ich LIEBE historische Romane. Und das Haus in der Nebelgasse habe ich schon seit einer Weile auf meiner Wunschliste. Nach der Rezension habe ich wieder richtig Lust auf das Buch. :)

    Liebe Grüße und ein schönes #litnetzwerk
    Nina

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